NOVANOL- das Resol-CO2-Verfahren

Bei dem NOVANOL-Verfahren handelt es sich um ein Kernherstellungsverfahren mit alkalisch kondensiertem Phenolharzbinder, der zur Aushärtung mit CO2 begast wird.

Das NOVANOL-Verfahren bietet dabei folgende Vorteile:

  • Ausreichende Endfestigkeiten
  • Sehr gute Gussergebnisse, auch ohne Schlichten
  • Weitgehend lösemittefrei, nur sehr geringe Emissionen bei der Herstellung und der Lagerung der Kerne
  • Kein Gaswäscher notwendig

Mögliche Einschränkungen des Verfahrens, die wir nicht unerwähnt lassen, sind:

  • Nicht geeignet für Leichtmetalle
  • Geringe Anfangsfestigkeiten, nicht für komplexe Kerngeometrien geeignet
  • Unbefriedigender Zerfall im Leichtmetallguss
  • Hoch alkalischer Sand, Altsandregenerierung derzeit noch eingeschränkt möglich

Dabei sind die folgenden Metalle und Kunststoffe gegen NOVANOL-Harze beständig:

  • Hartpolyethylen
  • Polypropylen
  • Teflon
  • Grauguß
  • Edelstahl
  • Glasfaserverstärkte
  • Kunststoffe

Aluminium, Kupfer und verzinkte Metalle sind nicht beständig.