GIFA 2019: Mehr Effizienz entlang der Prozesskette sichert den Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb

ASK Chemicals zeigt wichtige Hebel zur Effizienzsteigerung auf

Hilden, 03.06.2019 – Effizienz und Qualität sind zentrale Wettbewerbsvorteile. Wer Kosten senken, die Produktivität steigern und zugleich ein qualitativ hochwertiges Produkt anbieten will, muss die gesamte Wertschöpfungskette im Blick behalten. Mögliche Hebel finden sich hier an vielen Stellen, beispielsweise bei der Auswahl geeigneter Roh- und Hilfsstoffe, aber auch im Hinblick auf die Ergreifung geeigneter Maßnahmen zur Verringerung von Emissionen. Auf der GIFA 2019 vom 25. bis 29. Juni 2019 zeigt ASK Chemicals Lösungen, die einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Effizienz leisten (Halle 12, Stand A22).

Gießereiprozesse sind komplex. Sande und Binder, Additive, Trennmittel und Schlichten, Speiser und Filter, Ausschuss und Nachbearbeitung, Einsatzmengen und vieles mehr – es gibt zahlreiche Hebel, mit denen sich Kosten einsparen und die Produktivität erhöhen lassen. „Mit unseren effizienten Lösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Total Cost of Ownership zu optimieren – also die Wirtschaftlichkeit entlang ihrer kompletten Prozesskette”, erläutert Dr. Volker Böhm, Chief Business Development Officer bei ASK Chemicals. „So helfen wir ihnen dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig auszubauen und zu sichern.”

Bei der Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung werden die gesamten Kosten einschließlich laufender indirekter oder direkter Kosten berücksichtigt. Dabei wird schnell deutlich, welche Vorteile der effiziente Einsatz von Rohstoffen über die gesamte Wertschöpfungskette bietet.

Neben dem zentralen Aspekt der Effizienz gibt es noch weitere Gesichtspunkte für eine nachhaltige Zukunftsperspektive, erklärt Dr. Böhm: „Auch hinsichtlich neuer Anforderungen an Arbeits- und Umweltschutz sind unsere Kunden mit unseren Produkten auf der sicheren Seite.“

Prozessschritte oder Rohstoffe ersetzen

Ein Beispiel sind die Hybridadditive, die das Hildener Unternehmen mit seiner Produktfamilie VEINO ULTRA anbietet. Als deren jüngste Erweiterung präsentiert ASK Chemicals auf der GIFA 2019 das neue VEINO ULTRA 4874, das den Verzicht auf Schlichte ermöglicht.

Hybridadditive bieten je nach Einsatzfeld zahlreiche Vorteile. Sie erhöhen beispielsweise die Materialeffizienz – es wird also weniger Material benötigt, um die gleiche Leistung zu erreichen. Ferner tragen sie zur Vermeidung von Blattrippen und anderen Gussfehlern bei, was die Kosten für Nacharbeit und Ausschuss senkt. Außerdem reduzieren Hybridadditive den Materialeinsatz an anderer Stelle, indem sie die Verwendung teurer Spezialsande teilweise oder vollständig unnötig machen.

Den Wirkungsgrad erhöhen

Ein Ansatz, den das Hildener Unternehmen bereits seit vielen Jahr erfolgreich verfolgt, besteht darin, den Wirkungsgrad seiner Produkte soweit zu optimieren, dass zwei Effekte erzielt werden: Einerseits benötigen Kunden weniger Produkt, um die gewünschte Leistung zu erzielen, und andererseits werden dadurch gleichzeitig weniger Emissionen freigesetzt. Ein Beispiel hierfür ist ECOCURE BLUE, das Cold Box Bindemittelsystem der jüngsten Generation. Der Gießer kann hier mit einem geringeren Ressourcen- bzw. Materialeinsatz arbeiten, ohne Zugeständnisse in Bezug auf Festigkeiten, Reaktivität oder Gussergebnisse machen zu müssen. Im Gegenteil: Durch die Formulierung des Produktes werden die Emissionen sogar noch verringert – insbesondere VOC, BTX, Phenol und Formaldehyd.

Nacharbeit reduzieren

Ein wichtiger Hebel zur Erhöhung der Effizienz im Motorenguss ist die Vermeidung von Schlichterückständen im Gussteil, denn die Anforderungen an den Restschmutzgehalt in Motoren werden immer höher. Die Entfernung von Schlichterückständen ist aufwändig und kostenintensiv, doch mit MIRATEC TS entfällt dieser Aufwand. Diese innovative Schlichte bietet einen hervorragenden Schutz vor Blattrippen- und Penetrationsfehlern und enthält darüber hinaus spezielle Peel-Off-Zusätze. Dank dieser Formulierung löst die Schlichte sich nach dem Gießen, Erstarren und Abkühlen nahezu von selbst vom Gussteil. So lassen sich die hohen Anforderungen von OEMs ohne zusätzliche Investitionen in Equipment oder Produktivitätseinbußen erfüllen.

Reinigungsintervalle reduzieren und Produktivität steigern

Die Verwendung von Trennmitteln ist schon heute gelebter Standard. Sie tragen dazu bei, dass der Sandkern problemlos aus dem Kernwerkzeug entnommen werden kann. Dies wirkt sich natürlich auch auf das Werkzeug aus: Je leistungsfähiger das Trennmittel, desto geringer die Verschmutzung und die Abnutzung des Kernwerkzeugs. Die Formulierung des Trennmittels ist hier das A und O. Moderne ECOPART Trennmittel sind umweltfreundlich und kennzeichnungsfrei, reduzieren Auftragszyklen und nehmen somit positiven Einfluss auf nachgelagerte Reinigungsintervalle — und schonen gleichzeitig sogar das Werkzeug.

Weitere Informationen rund um das Thema GIFA finden Sie unter www.gifa.ask-chemicals.com.

 

 

 

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